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Thema: Bracket Racing mit Heads-Up Start ?

  1. #11
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    Zitat Zitat von mike cougar Beitrag anzeigen
    Als Zuschauer finde ich Bracket Racing nicht besonders aufregend. Ich möchte nicht sehen, wenn ein schnelleres Fahrzeug einem langsameren hinterher fährt. So manche Regeln werden beim Zieleinlauf einem auch nicht sofort bewußt. Man fragt sich, wer hat jetzt gewonnen. Ok, die Ampel zeigt einem dann den Sieger an, obwohl man noch überlegt, warum das jetzt so ist. Man hat es doch gerade noch anders gesehen.

    Als Fahrer würde ich ganz gemütlich starten, um ein Rotlicht abzuwenden. Man fährt ja auch nicht gegen den Gegner sondern nur gegen die Zeit. Man muß halt nur sehen, daß man innerhalb der vorher angegebenen Zeit bleibt. Ist man schneller hat man automatisch verloren. Es spielt also keine Rolle, ob ich den Gegner noch einhole und als erster durch das Ziel gehe. Es ist also nur erforderlich einen ticken langsamer zu sein, als was ich vorher angegeben habe. Bsp.: Wenn ich 11,00 sekunden angegeben habe, dann sollte ich 11,01 fahren. Wenn ich 10,99 fahre habe ich automatisch verloren. Oder muß ich auf alle Fälle als erster durch das Ziel + unterhalb der Zeit sein, um das Rennen zu gewinnen. Das ist mir jetzt nicht so ganz klar.

    Ich bin nicht so vermessen zu sagen, daß ich das Bracket System vollständig verstanden habe. Wenn ich es falsch interpretiert haben sollte, dann berichtigt mich bitte.

    Beim Bracket Racing gibt es doch bestimmt auch Tricks, wie ich auf der sicheren Seite sein könnte. Spontan fällt mir dazu folgendes ein: Wenn mein Fahrzeug z. Bsp eine 10ner Zeit schafft, dann würde ich als Bracket Time eine 12,5 angeben. Dazu auf dem Dashboard eine Uhr installieren, die mir per Lichtzeichen angibt, ob ich zu schnell oder zu langsam bin. Und schon würde man nie mehr ausscheiden wegen einer zu schnellen Zeit. Außerdem könnte ich ganz gemütlich bei Halbgas meine Zeiten fahren. Ich würde immer zu den Gewinnern gehören.
    Einen Ticken ... naja ...

    Wir haben in der SOET durchaus Rennläufe die nur durch die Reaktionszeiten entschieden werden. Da gewinnst du mit 0,059 r/t gegen 0,086 r/t, weil dann beide auf wenige Tausendstel auf Ihren Index fahren. Und, wohl gemerkt, in der SOET dialt keiner eine Sekunde über seinen Fähigkeiten ein, bis zu 3 Zehntel auf die WE Bestzeit, ja, das mag passieren, aber so viel, das kannst du gar nicht mehr kontrollieren.

    Wir erleben es ziemlich regelmässig daß man im Qualifying eine Zeit 20 ms über Index fährt, hört sich ganz stark nach einem sehr guten Ergebnis an, aber am Ende des Qualifyings findet man sich dann plötzlich auf P5 oder auf P7 wieder ....

    Wir hatten dieses Jahr einige Qualifyings in denen man mit, bspw. 86 ms über Index auf P 14 war.
    Das engste Quali-Ergebnis dies Jahr war in der Spitze 2,4,6,10 ms über Index, mit 0,066 über Index warst du da auf P12 ...
    Ich glaube da braucht man über den sportlichen Wert keine weitere Worte zu verlieren.

    Im Heads-Up ist es einfach, fahre schnell los und gib alles, da gewinnt der der mehr Power (=Geld???) hat, im Bracket hast du viel mehr Möglichkeiten selber zu vergeigen. Ich hab dieses Jahr die dünne Führung in der SOET Meisterschaft nicht nach Hause bringen können, weil ich trotz eines eher aggressiven Index nahe meiner p.B. einen Break-Out gefahren habe. Tja, was soll man da sagen, shit happens ....

    Klar, Bracket-Race ist auch immer was die Starter daraus machen, wenn sich einige nur darauf konzentrieren, NUR auf einen Safe-Index zu fahren und dann in den Rennen immer passend (btw auch das ist eine Kunst) vom Gas zu gehen, das mag für den Betrachter "langweilig" sein, bei uns in der SOET ist es aber nicht so, die Dial-ins liegen fast immer im Bereich der normal zu fahrenden Zeiten und dann möge der bessere gewinnen. Direkt an der Ampel, oder unterwegs ...

    Deswegen ist Klassenindex halt auch ein Handicap, DAS ist tatsächlich Target fahren, wenn man nicht (zufällig??, bei Einstiegsklassen) ein Fuhrwerk hat das bei guter Fahrt nahe an den gerade aktuellen Klassenindex fahren kann. Hat man das nicht, muss man in der höheren Index-Klasse starten und dann vom Gas gehen um den Index zu halten.

    Von Super-Comp will ich hier erst gar nicht anfangen, das ist ein Gemisch aus beiden Varianten und was sehr spezielles.
    SOET 949

  2. #12
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    Zitat Zitat von mike cougar Beitrag anzeigen
    ...Es spielt also keine Rolle, ob ich den Gegner noch einhole und als erster durch das Ziel gehe. Es ist also nur erforderlich einen ticken langsamer zu sein, als was ich vorher angegeben habe. Bsp.: Wenn ich 11,00 sekunden angegeben habe, dann sollte ich 11,01 fahren. Wenn ich 10,99 fahre habe ich automatisch verloren. Oder muß ich auf alle Fälle als erster durch das Ziel + unterhalb der Zeit sein, um das Rennen zu gewinnen. Das ist mir jetzt nicht so ganz klar.
    ....
    Gewonnen hat derjenige der näher an den Index fährt UND die bessere Reaktionszeit hat.

    Wenn du schneller als dein Index fährst bist du draussen, fahren beide unter den Index ist der mit dem schlimmeren unterbieten draussen. Rot ist klar draussen, fahren beide Rot hat , zumindest derzeit noch, der mit dem schlimmeren Rot verloren.

    In den Rennen zählt sowohl die r/t als auch die Fahrzeit in das Ergebnis. Wenn du bspw eine 11,00 als p.B. fahren kannst und dann eine 12,5 eindialst, kannst du dir natürlich die 1,5 Sekunden Zeitvorteil in r/t und Fahrzeit einteilen, wenn du eine so gute innere Uhr hast. Oder du fährst halt bei Grün los, da hast du schon 0,5 Sekunden + x liegen lassen und fährst gemütlich zur Linie und schaust wie gut deine innere Uhr und die Zeitnahme in Einklang stehen. Oder du verlässt dich in der Situation auf die Präzision deines Gegners und überholst den auf der Linie, dann hast du ziemlich gute Chancen gewonnen zu haben, es sei denn, der hat auch nen Break-Out, dann hast du den schlimmeren, oder der fuhr genau auf den Index und du bist ggfs doch wenige Millisekunden im Break-Out. Hat dein Gegner eine sehr gute innere Uhr, macht der womöglich auch was, dialt bspw. hoch ein und fährt mit Absicht eine schlechte r/t und einen p.B. schnellen Lauf, dann fehlt dir plötzlich die Orientierung zum Gegner, dann kannst du dich nur auf dich selbst verlassen.

    Das ist nicht ganz so einfach wie du dir das vorstellst. Wir reden hier nicht von Zehnteln, sondern von Tausenstel ...

    Ziemlich sicher gewonnen hast du, wenn du du 0,0000 r/t fährst und dann +0,001 auf deinen Index.

    Alles ist möglich, wähle deine Strategie ....
    SOET 949

  3. #13
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    Ahh ja danke ! Das war mir nicht klar, daß auch die Reaktionszeit über Sieg oder Niederlage mit einfliesst. Das in 1/1000 Sek. gemessen wird, ist schon klar. Ich wollte es in meiner Erklärung nur so einfach wie möglich darstellen.

  4. #14
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    Zitat Zitat von Benni Beitrag anzeigen
    Moin Squeeze,

    ...Bis jetzt hat der schnellere aus der Quali 2 Vorteile :

    Er kann am Start abwarten, ob der früher gestartete Gegner ein Rotlicht fährt ,

    und kann dann, wenn er am langsameren Gegner vorbei fahren kann, das Rennen von vorn aus kontrollieren.

    ....
    Die Sicht dessen mit dem tieferen Dial-In auf die Ampel des Gegners ist ein klarer Vorteil, allerdings muss man sich da trotzdem unter Kontrolle haben. Es soll ja auch schon Fahrer gegeben haben die mit Blick auf eine sehr gute r/t des Gegners ein wenig zu engagiert losfuhren ... Das relativiert den Vorteil dann auch ein wenig, und wenn du generell eine, zwei Sekunden oder gar noch länger warten musst bis du los kannst, ist das auch schon mal eine starke Konzentrationsübung unter viel Adrenalin.

    Dann Vorbeifahren und kontrolliert in Führung bleiben .. Ja, das wird gemacht, aber in der Praxis kann das auch daneben gehen. Es gibt für den früher startenden Mittel und Wege das ein wenig unberechenbarer zu machen.

    Der mit dem schnelleren Index ist halt etwas im Vorteil, aber wenn das einen Langsameren nachhaltig stört kann man ja aufrüsten, eine Buddel N²O z.B., das Fuhrwerk einfach schneller machen, Bio-Tuning oder noch präziser Fahren. 0,000 r/t und 5 Hundertstel über Index bei jedem Lauf wie ein Uhrwerk, dann lass die anderen mal machen ....

    Im Bracketracing gibt es halt keinen designierten Verlierer eines Laufes, das entscheidet sich alles zwischen der Ampel und der Linie, genau so wie beim Heads-Up, nur halt mit anderen Voraussetzungen.

    Im Heads-Up kann man, je nachdem wer da in welcher Runde aufeinander trifft, schon eher sagen wer da per Papierform Vorteile, sprich mehr Leistung, haben dürfte, aber je mehr Power, desto mehr kann auch nicht optimal laufen. Und ganz oben, sprich in den Top Klassen der FIA bzw FIM, ist es neben der Frage des Geldes, auch die Crew und der Fahrer entscheidend, da gibt es keine Spielräume für Spielchen und Taktieren, da muss alles auf den Punkt passen, sonst packst du ein.
    SOET 949

  5. #15
    Erfahrener Benutzer Avatar von Benni
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    Zitat Zitat von Squeeze Beitrag anzeigen
    Gewonnen hat derjenige der näher an den Index fährt UND die bessere Reaktionszeit hat.................

    Wenn du schneller als dein Index fährst bist du draussen, fahren beide unter den Index ist der mit dem schlimmeren unterbieten draussen. Rot ist klar draussen, fahren beide Rot hat , zumindest derzeit noch, der mit dem schlimmeren Rot verloren.
    Alles ist möglich, wähle deine Strategie ....
    Moin Squeeze,

    bist du dir da sicher in der Frage "Doppelrotlicht" ?

    Sowwie ich weiß, zählt auch im Bracket "first is worst", also verliert das erste Rotlicht, und das wird nun mal der langsamere fahren,

    falls beide sich mal die Kirsche vom Baum pflücken.

    Es gab in 2016 die Option von Compulink mit dem "Tru Start", bei dem das schlimmere Rotlicht verloren hätte,

    aber ich weiß nicht, ob sich das US-weit durchgesetzt hat und ob es da auch in Europa Überlungen dazu gab / gibt, das einzuführen.

    €dit : Im Drag Race Reglement der holländischen KNAF ist True Start drin, wird das bei DHRA gefahren ?

    Ich hab das mal durch den Gugl Übersetzer gejagt und die schlimmsten Fehler ( zuerst ist Wurst 8-) )korrigiert.
    __________________________________________________ ____________________________________________

    2.13 TrueSTART
    Die Standardregel lautet, dass der Teilnehmer, der als erster das erste Mal sofort ein rotes Licht bekommt,
    während des Ausscheidens sofort leuchtet Verlierer ist gegeben (zuerst ist schlimmer Prinzip)
    Für den Fall, dass beide Teilnehmer ist fast das gleiche Grün verlierend, verliert der Teilnehmer, der zuerst ein rotes Licht erhält, automatisch.
    Während der Ausscheidung in Bracket Racing (wo das langsamste Teilnehmer geht früher),
    mit True START beim ersten Fahrzeug Ein rotes Licht wird nicht automatisch als Verlierer ausgelöst.
    Im Falle eines Doppelrotlichts wird der Teilnehmer mit dem größten Rand (schlechtestes rotes Licht) zum Verlierer erklärt.
    Nun, True START für das langsame Fahrzeug ist der grüne Lampe anzeigen (trotz negativer Reaktion),
    bis beide Fahrzeuge die Startlinie verlassen haben. An diesem Punkt wird das ernsteste rote Licht aufleuchten
    (Grün geht aus) und die Gewinnerbezeichnung wird für den anderen Teilnehmer angegeben.
    Dieses System hatDer KNAF ist in den Vorschriften enthalten und muss in die Verordnung aufgenommen werden
    die Timing-System. Wir sind glaubt, dass es ein viel faireres System ist. Dieses System wird derzeit von der NHRA getestet.
    __________________________________________________ _________________________________________________

    Das heißt in der Praxis : Der langsamere fährt los, zu früh, bekommt aber kein Rotlicht angezeigt,
    zumindest nicht, bis der zweite, schneller Fahrer losgefahren ist.

    Wenn der schnellere GRÜN fährt, wird das Rotlicht beim langsameren angezeigt,
    und das Win Light auf der schnelleren Bahn fängt an zu blinken.

    Wenn der schnellere ROT fährt, aber weniger schlimm als der langsamere, läuft es genau so.

    Erst wenn der schnellere ROT fährt, und zwar ein schlimmeres als der langsame,
    kommt beim schnellen das Rotlicht und das Win Light blinkt beim langsamen.
    Geändert von Benni (09.11.2018 um 19:08 Uhr)

  6. #16
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    Hoi Benni,

    sorry, aber ja, da hast du Recht, so selten wie das bei uns vorkommt, habe ich vermutlich irgendwann in dunkler Vergangenheit mal eine entsprechende DHRA Wertung als Reglement-gegeben betrachtet und so im Kopf behalten.

    Tatsächlich gilt laut DMSB Teil2 6.2 bei Doppelrot die first or worst Regel. Punkt.

    Die wurde ja auch bei den JDB Jade 2018 so angewandt, mit bekannten Konsequenzen. Allerdings war die Herkunft von first or worst den Junioren dort nicht richtig beschrieben, es hiess diese Regel wäre in England gültig und sollte so, vorgreifend, auch angewandt werden.

    Über die sportliche Fairness dieser Regel brauchen wir vermutlich nicht streiten, das ist ein Fall den man wohl für das kommende Jahr den Regelwerkern zur nochmaligen Betrachtung vorlegen sollte.
    SOET 949

  7. #17
    Erfahrener Benutzer Avatar von RKL
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    Hallo zusammen,

    schöne Diskussion hier, kommt ja leider zu selten vor - wissen vielleicht schon alle alles ? nein eher nicht

    Ich würde noch mal gerne das Thema aufgreifen, warum die Fahrzeuge/Fahrer die mit Strassenautos an den Start gehen sich nicht so gerne den ET-Bracket Regeln unterwerfen.

    a) Jagd nach der persönlichen Bestzeit.
    Bei diesem Punkt sehe ich keine Schwierigkeiten, denn jeder Fahrer, kann ja mit Polster zu seiner Personal Best seine Zeit vorgeben. Bsp. Personal Best bisher 14,50, dann Dialed er eben 14,45 und erreicht somit die Möglichkeit seine Personal Best zu fahren, aber nah am Index zu bleiben (ich weiss, dass 0.05 Sekunden viel Zeug im bracket Racing sind, aber es geht halt mal nicht anderst).

    b) Langsame Fahrzeuge fahren nicht bei den ET Bracket Races mit, da bei uns in D mangels Fahrzeuge oft die Klasse Pro ET (selten auch SuperProET) mit den Sportsman (12.00 - 13.99) & Street (14.00 - XX) ET Fahrzeugen vermischt werden. Dabei entsteht den echten Strassenautos ein echter Nachteil! Diese Fahrzeuge haben oft kein Transbrake verbaut und dadurch sehr variable Laufzeiten. Unsere SOET Bike Fahrer haben Ihre Bikes extrem gut im Griff und bei den Bikes gibt es ja meines Wissens nach eh kein Transbrake von daher taucht dieser Nachteil "nur" bei den Autos auf.
    Da hat sich der Amerikaner im Regelwerk auch was überlegt und zwar: Es gibt die sogenannten Footbrake Klassen, in denen ist Transbrake (auch TrottleStop und Delaybox) schlicht und ergreifend nicht erlaubt.
    Jetzt stellt sich die Frage, macht man auf kleineren Veranstaltungen lieber eine ET-Klasse mit 20+ Fahrzeugen, wo alle mitfahren von 09.00 - 20.00+ Sekunden, oder teilt man noch mal in "normal" und "Footbrake" (12.00 - XX Sekunden) auf?
    Man kann es ja mal in der kommenden Saison probieren zu trennen, ggf. kann man ja den ein oder anderen begeistern, wenn der "Vorteil" Transbrake nicht mehr existiert.
    Ich bin ja der Fahrervertreter für Autos im DMSB und sitze gerade an einer Art "Handzettel" für DragRacing Regeln, der dann bei den Events ausgegeben werden kann, um die Regeln kurz und knapp (nicht bis ins tiefste Detail) verständlich rüber zu bringen.
    Ich bin in großer Hoffnung, dass das in Zukunft hilft, sowohl den Teilnehmer, als auch den Veranstaltern (mehr Klarheit).

    Frage: wäre eine gesunde Mischung aus "Ich fahre so schnell wie ich kann" und "ET Bracket Regeln" erstrebenswert? Auch da gäbe es Möglichkeiten.

    Gruß

    Rene

  8. #18
    Erfahrener Benutzer Avatar von Benni
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    Ja, nette Diskussion hier, Moin René !

    Ich wäre eher dafür, die Pro ET getrennt zu fahren,

    denn nur dann kann das ja auch für die Punktewertung in DMV, DMSB und HARA gewertet werden, oder irre ich da ?

    Der Top Speed Unterschied bei diesen "gemischten/erweiterten" ET Rennen macht mir da manchmal auch Strinrunzeln,

    der kann leicht 100 Km/h und mehr sein, wenns da mal kracht, dann richtig.

    Sportsman ET & Street ET könnte man ja erstmal zusammen ausfahren, wenn sich da auf Dauer einige "Stammfahrer" einfinden,

    und das Feld so groß und unterschiedlich, daß man es in SPO/ET und ST/ET aufteilen kann, könnte man das ja nochmal trennen.

    Was die Jagd nach der persönlich Bestzeit angeht : da gibt es gerade in D einige, die sind auf der Jagd nach Wuropa-oder Weltbestzeiten,

    teilweise auch erfolgreich damit, siehe Middendorf/FWD oder 16Vampir/AWD

    Die wollen oder können gar nicht Quali & Rennen fahren, wegen ewiger hoch-Spool Zeiten nach GRÜN, oder wegen zuviel Materialmord.

    Die fortgeschrittenen Viertelmeilen-Tuner fahren teilweise mit "Launch Control", ist da eigentlich auch eine Art Transbrake drin,

    also eine elektrisch/pneumatisch betätigte "Handbremse", welche beim Losfahren automatisch raus genommen wird ? Ich weiß es nicht.

    Die anderen, eher seriennahen Autos mit 12+ Zeiten müßten es halt mal probieren mit dem Bracket, ich glaube (hoffe), daß da einige Gefallen dran finden könnten.

    Die fahren dann eh mit Footbrake und ohne Throttle Stop.

    Ob SPO/ET oder ST/ET in 2019 bei 1on1, Speeddays oder Jade Race angeboten werden kann, könntest du ja mal im DMSB Arbeitskreis ansprechen.

    Was für Möglichkeiten meinst du in der "Mischung" ?

    Bis dann,
    Benni

  9. #19
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    Servus René, schön daß du hier auch einsteigst.

    Meiner Ansicht nach sollten wir dringend mal die richtige Terminologie definieren, und diese auch richtig anzuwenden.

    Index Race bedeutet daß alle Teilnehmer dieser Klasse auf eine gemeinsame Zielzeit, den Index, fahren. Das sind eben eben gemeinhin gesprochen die Zeitklassen.

    Bracket Race bedeutet, jeder Teilnehmer setzt vor dem nächsten Lauf einen selbst gewählten Dial-In.



    Meiner Ansicht nach sollte man erst gar nicht versuchen die superschnell getunten Autos wie den 16Vampir, X-Parts und vergleichbare in eine der bestehenden Klassen einzugliedern. Diese sind aus meiner Sicht bei "Demo", "Rekord" oder "newpB" anzusiedeln und folgerichtig aber auch einem offiziellen Zeitplan nicht als Lückenbüsser sondern als Klasse einzuplanen. Wenn sich mehrere in dieser Klasse anfinden, kann sich ja, per speziellem Regelungen da auch so was wie ein Rennen ergeben.

    Wollen die Teilnehmer dann tatsächlich mal ein Rennen in einer "normalen", bereits bestehenden Rennklasse bestreiten, müssen Sie sich halt mit den Regeln dieser Klasse auseinander setzen und das Fuhrwerk halt im Rahmen dieser Regeln siegfähig machen. Da kannst du halt bspw. nicht eine r/t von jenseits 4 Sekunden anbringen. Die sind so kreativ, das kriegen die ggfs dann auch hin.

    Meiner Meinung nach könnten die derzeitig ausgerufenen Indexklassen der Streetcars nach kleinen Anlaufschwierigkeiten ohne große Probleme in Bracket konvertiert werden. Ich würde allerdings unterteilen in ein Sportsman- (StreetET bspw) und eine Pro-Klasse(SuperstreetET??).

    Man kann, wasweißich, zehn mal in der Sportsman-Klasse antreten, danach ist nur noch ein Start bei der Pro-Klasse möglich, oder, nach drei Halbfinalteilnahmen nur noch in der Pro, oder oder oder ..... Aus Vereinfachungsgründen würde das aber imho bedingen, daß alle Veranstalter eine gemeinsame Datenbank benutzen, nur so ist das elegant zu überwachen, die anderen, auch nicht geringen Vorteile daraus erst gar nicht erwähnt.

    Die derzeitigen ProEt oder SuperProET Starter wären dann folgerichtig gleich in der Pro-Klasse zuzuordnen, das gäbe dann gar keine Wettbewerbsverzerrung beim Veranstaltungsergebnis bei einem großen Starterfeld. Ob die beiden Serien dann mit einer solchen Punkteflut glücklich oder unglücklich wären, müssen diese selbst beurteilen. Bei uns in der SOET haben wir dieses Jahr auch einige Gaststarter gehabt, klar, es hat die Meisterschaftsergebnisse am Ende zwar irgendwie verfälscht, weil durch mehr Starter bei dann eine Elimination-Runde mehr gefahren wurde und dadurch auch 100 Punkte mehr auf dem Tisch lagen, aber jeder Teilnehmer muss halt sich vom Tisch holen was daliegt, ganz einfach und kompetitiv.

    Ich, zugeben ein bekennender Verfechter des Bracket-Race, sehe keinen ernst zu nehmenden Grund warum die Wandlung von Index zu Bracket Nachteile für irgendeinen Teilnehmer haben könnte. Die Transbrake bspw, ja natürlich, im Index-Race ist das ein echter Vorteil, aber im Bracket ändert das gar nichts. Das Kernproblem in der Anlaufphase ist imho, den bereits aktiven Teilnehmern der Index-Klassen die neuen Spielregeln nahe zu bringen, ein Neueinsteiger hat sowieso zunächst ein Verständnisproblem mit Zielzeiten und Klassenregeln, egal ob Index oder Bracket, der muss das lernen, welche der beiden Varianten auch immer. Ich hab die Unklarheiten oft genug bei verschiedenen Veranstaltungen mitbekommen.

    Wichtig wäre imho halt, von A wie Alkerleben bis Z wie Zerbst, der Willen zur Veränderung, die gleichen Ausschreibungen, und, falls eine Limitierung der Teilnahmen in einer Einstiegsklasse Bestandteil wäre, eine durchgehende Datenbank für alle Veranstalter.


    Benni hat allerdings schon recht wenn er die Deltas im Topspeed als Sicherheitsproblem benennt, dazu müsste man sich was überlegen.

    Die Wertungen der Renn-Ergebnisse in DMV und DMSB wäre von solche einer Wandlung unberührt. Diese Wertungen sind ein Belohnungssystem, jeder bekommt für sein erreichtes Ergebnis entsprechend Punkte, mehr Teilnehmer führen einfach zu mehr Punkten, im Quali als auch in den Finals.
    SOET 949

  10. #20
    Erfahrener Benutzer Avatar von ukw-kfz
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    Aber was soll das bringen?
    Wenn die "Einsteiger" dann mal z.B. in ProET aufsteigen wollen, müssen sie sich doch wieder an die bestehenden Regeln gewöhnen.
    Ich für meinen Teil finde es super wie es ist.
    Kein Grund da was zu ändern.

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