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Thema: Was Schraubt Ihr über den Winter so...Was wird Verbessert...Welche Pläne habt Ihr...?

  1. #1331
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    1°C, bestes Wetter um draußen zu schrauben.
    Schwinge ist drin und in 2 Wochen geht es mit dem Heck weiter.
    Am 6. April ist Stichtag und ich hoffe das bis dahin mein neuer Regler aus Neuseeland auch eingetroffen ist
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  2. #1332
    Erfahrener Benutzer Avatar von Benni
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    Ich versteh´s grad nicht : Das ist deine Elektronenschleuder ?

    Hat(te) die nicht einen Radnaben-Motor, und jetzt mit Kette ?

    Schön, zu sehen, daß du jetzt zumindest Komponenten im warmen Keller schrauben kannst, oder hast du jetzt Laminat & Fliesen im Anhänger ?

  3. #1333
    Erfahrener Benutzer
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    Moin Benni,
    Ja, schau Dir mal das vorletzte Bild an, da steht noch die Startnummer „501“ von Alkersleben drauf ��.
    Das ist die E-Kiste und ja, die hatte einen Radnabenmotor, den ich dann im letzten Sommer beim Testen auf de Bamberger Sportflughafen geschrottet hatte.
    Das kann halt passieren, wenn man Akühlzeiten nicht einhält, getreu dem Motto: Einer geht noch!
    Das war ein 14kW Dauerleistungsmotor (19PS), der laut Hersteller für ein paar Sekunden auf 34 kW freigegeben war.
    Ich hatte allerdings einen 100kVA Regler zum ansteuern verwendet. D. h. 70-80KW Ausgangsleistung. Oder anders herum, der Motor vertrug laut Hersteller kurzzeitig 700A Strom (5-10 Sekunden).
    Ich bin allerdings mit 1200A drauf gegangen.
    Dabei erhitzt sich die Wicklung halt enorm und es kann bei Nichteinhaltung von Abkühlzeiten zum Windungskurzschluss kommen, da der Schutzlack von den Windungen anfängt aufzulösen (ca. 150 Grad +).
    Um eine noch bessere Beschleunigung zu bekommen benötigt man noch mehr Strom bzw. ist es von der Wicklung vom Motor abhängig.
    Ein E-Motor verträgt halt immer nur eine bestimmte Leistung. Entweder hast Du dicken Windungsdraht, dann verträgt er mehr Strom und hat dadurch ein höheres Drehmoment. Das bedeutet aber das er sich nicht so schnell dreht. Oder aber du nimmst dünne Drähte, erreichst dadurch eine höhere Spannungsverträglichkeit, der Motor kann schneller drehen wird aber im Umkehrschluss bescheidener beschleunigen.
    Fakt ist zumindest das mir nur dieser Motortyp, den ich verwendet habe (14/34kW) einigermaßen bezahlbar war (2400€).
    Es gibt noch einen anderen Radnabenmotorhersteller (Elaphe: Typ L1500, 1500 Nm Drehmoment allerdings nur 1400 U/min, 110kW)
    Als ich mit denen in Kontakt war haben sie mir sofort einen Vertrag zugeschickt (6000€ Netto) für die Entwicklung.
    Da sagte ich nur ich möchte den Motor mit den Daten wie er auf der HP abgebildet ist kaufen (aus dem Regal heraus).
    Nein, den gibt es so nicht, der wird auf den Kunden angepasst!
    Und dann wollten sie noch zusätzlich 30-80k€ für den Bau haben (Stückzahlabhängig).
    Da bin ich fast von Glauben abgefallen!(E-Mail müsste ich sogar noch haben.
    Der Motor müsste übrigens in ein 20“ Rad und dann hätte ich noch eine spezielle Einarmschwinge anfertigen müssen, denn eigentlich ist dieser Motor für Autos gedacht.
    Deshalb der Wechsel auf externe Elektromotoren.
    Nun war ich auch mit den Dänen in Kontakt (Silverbullit). Die verwenden DC-Reihenschlussmotoren.
    Ein Motor wiegt 35kg und davon haben sie 2 Stück. Ein Motor liegt bei 4500€ und verträgt 2000A, dreht aber nur 4000U/min bei 250V. Dazu verwenden Sie den Zilla 2K Regler (6500$, bis er hier in Deutschland ist biste bei 8-9k€.
    Der Regler selber wird mit 640kW angegeben (400V/1600A; 300V/1770A, 200/1900A, mit Kühlung gehen auch 2000A).
    Die Motoren benötigen Strom, denn das Drehmoment geht bei denen mit dem Quadrat.
    Die fahren mit einer speziellen Umschaltung, die beiden Motoren mit jeweil halber Spannung der Batterie in Reihe. D.h. Die 2000A fließen anfangs durch beide Motoren und damit verdoppeln sie das Dremoment aufs HR. Ab einer bestimmten Geschwindigkeit schalten Sie die Motoren in den Parallelbetrieb und dadurch erhöhen Sie die Spannung und damit die Drehzahl der Motoren bzw. Des HR.
    Aber diese Kisten (Killacycle/Silverbullit) wiegen mal eben Schlappe 300kg. Die haben viel Leistung, benötigen aber auch viel Batteriekapazität. Ich meine alleine der Akku wiegt über 100kg. Ok, damit können sie wohl bis zu 6 Läufe hintereinander machen. Aber viel weiter wie die 1/4 Meile können sie auch nicht fahren, da die Motoren dass nicht solange mitmachen. Weiterhin haben diese Motoren Bürsten zur Steomübertragung. Diese verschleißen und somit ist der Motor mit Wartung verbunden.
    Ich möchte da eher auf wartungsfreie Leichtbaumotoren gehen BLDC (Brushless/ ohne Bürsten). Da werden Magneten verwendet und ein stromdurchflossener Leiter produziert ebenfalls ein Magnetfeld, welches sich dann dementsprechend vom Magnetfeld des Permanentmagneten abstößt und somit eine Drehbewegung ausgelöst wird.
    Die Regler bei BLDC Motoren sind auf 500kW begrenzt. Mehr gibt es noch nicht, es sei denn da werden zwei Regler auf einen Motor geschaltet. Das ist allerdings nicht so einfach zu realisieren. Der 500kW Regler ist unbezahlbar!
    Dann gibt es noch den Ami Regler Rinehart Motion System PM250DZ, der kann 460KVA und hat eine Ausgangsleistung von etwa 360kW (800V, 600Arms für 30 Sekunden). Bis der hier in Deutschland auf dem Tisch liegt ist man 15k€ ärmer.
    Ich habe mich nun für die Neuseeländer Version entschieden (400kVA, über 300kW Ausgangsleistung (800V, 500Arms für ein paar Sekunden) der kostet inkl. Versand 6600NZD, sprich 3900€ + nochmal 1000€ für Zoll und Steuern.
    Auch nicht wenig aber ich habe ja gespart! Zumindest verwendet der Regler IGBT Module von Semikron und mit denen war ich auch schon in Kontakt. Die haben einen vergleichbaren Regler in der Entwicklung, der würde mich am Ende aber auch 10k€ kosten! Keine Ahnung, wie das die Neuseeländer mit dem Preis hinbekommen?
    Naja, ich werde es später sehen, wie gut er funktioniert. Habe mich mit einem Deutschen unterhalten, der bereits mehrere Regler von Scott-Drive gekauft hat (für Auto Elektoumbauten), der war zumindest von der Qualität überzeugt.
    Nächstes Jahr gibt es dann einen passenden Motor!
    So, sorry für den etwas längeren Bericht.
    Gruß Andre
    PS: Die Schwinge durfte ich für ein Poserfoto im Schlafzimmer (3.Stock) fotografieren ansonsten Schraube ich weiterhin im Anhänger
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    Die Hälfte an Equipment, die sonst noch im Anhänger überwintert steht gerade davor.
    Edit:
    Achso, mein Ziel ist es mit dem Bike unter 200kg zu bleiben!
    Geändert von Rovi (06.02.2019 um 08:50 Uhr)

  4. #1334
    Erfahrener Benutzer Avatar von Benni
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    Moin Rovi,

    danke für den langen, ausführlichen Post.
    Ich ahnte schon, daß es schwierig wird mit dem e-Dragbike, aber daß es sooo teuer wird, hätte ich nicht gedacht.
    Ist halt wie beim Verbrenner : Leistung kostet, und weil es wenig Anbieter gibt, kostet es etwas mehr.
    Trotzdem schön, daß du dem Konzept treu bleibst und die Herausforderung annimmst, ich wünsch dir, daß es klappt.

    In Frankfurt kann man demnächst mit 40 Elektro PS im Kreis fahren, ich glaube, das probiere ich mal aus.
    https://www.eco-kart.de/content/info/unsere-eco-karts/

    Bis dann,
    Benni

  5. #1335
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    Moin Benni,
    gern geschehen und Danke!
    Es gibt auch Leute die gebrauchte Gabelstaplermotoren verwenden, das ist auf jeden Fall günstiger aber die halten halt nicht ganz so viel aus bzw. sind sie immer mit Wartung verbunden. Am Ende steht und fällt alles mit dem Regler, denn der muss die Leistung verwalten.
    Wie gesagt, ich möchte gerne etwas mehr Leistung und der Motor soll es am Ende auch aushalten. Gerade mit dem Hinblick, das die Komponenten nicht mehr ganz so günstig sind!
    Mein Vorteil mit der E-Technik ist halt das ich damit keine Nachbarn störe, wenn ich mal ein wenig im Anhänger testen möchte.
    Gestern habe ich dann noch den Kill-Switch aus dem Zoll befreit
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  6. #1336
    Erfahrener Benutzer Avatar von Benni
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    Moin Rovi,

    wenn du kannst, ersetze das Sprialseil durch was gerades, unelastisches.

    Ich *glaube* , diese Spiralseile sind bei einer ernsthaften Kontrolle nicht gültig, und habe mal gesehen,

    wie eine TF Harley nach den BurnOut durch blockierendes Vorderrad umfiel, der Fahrer lag neben dem Bike,

    und der Motor lief fröhlich weiter, weil sich das Elastik Seil auf ca. 3m längte.

  7. #1337
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    Hello,

    diese US Killschalter - falsch, es sind Stecker - sind doch Mist. Ich verstehe nicht warum die gekauft werden.
    Gut sind die Orginal Suzuki Killschalter für Rennquads - Teilenr.:37820-19B00-000 . Näheres bei Google mit dieser Nr.
    Auch gut ist der, an der HD Destroyer verwendete Killschalter, von Pingel: http://www.pingelonline.com/harley-d...ill-switch.asp

    Good Speed

    Thomas

  8. #1338
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    Hallo Thomas,
    Danke schon mal für die Links!
    An meiner SRAD funktioniert der Killswitch (Stecker) seit Juni 2012 einwandfrei!
    Von daher geht er für mich in Ordnung.
    Ich denke jedes Bauteil egal wie teuer kann im Falle eines Falles auch mal versagen, was ich allerdings nicht hoffe!
    Den Suzuki-Klotz an der rechten Seite habe ich entfernt.
    Geändert von Rovi (13.02.2019 um 09:42 Uhr)

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